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Buchtipp der Woche [Klassiker]

 

Jane Austen - »Stolz und Vorurteil«

2. Mai 2013 | Geschrieben von T-Team

Wie präsentieren euch heute einen echten Klassiker als Buchtipp:
"Stolz und Vorurteil" von Jane Austen.

                     
"Ich muss gestehen, dass ich sie für das entzückendste Geschöpf halte, das jemals im Druck erschienen ist; und wie es mir möglich sein soll, die zu tolerieren, die sie nicht wenigstens mögen, weiß ich nicht." 
         
          
Jane Austen über Elizabeth Bennet

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Buchtipp der Woche [Klassiker]

 

Lew Tolstoi, Sofja Tolstaja - »Kreutzersonate / Eine Frage der Schuld«

4. März 2013 | Geschrieben von T-Team

»Tolstoi mischt in seiner meisterhaft komponierten Erzählung psychologisch subtil gestaltete menschliche Dramen mit moralisch-sozialkritischen Traktaten. Sofja Tolstoi antwortete auf die "Kreutzersonate" mit einer eigenen Erzählung... Der Manesse-Band enthält vier zusammenklingende großartige Texte durch die Nachworte des Ehepaars Martynova-Jurjew zu den Erzählungen. Sie zu ihm, er zu ihr - literarisches Doppelkopfspiel mit nicht festgelegtem Ausgang.« - NDR

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Buchtipp der Woche [Klassiker]

 

August Strindberg - »Das rote Zimmer«

4. Dezember 2012 | Geschrieben von T-Team

Unser heutiger Buchtipp ist ein echter Klassiker, den es sich lohnt näher kennenzulernen, und vor allem: zu lesen!

»Der ungeheure Strindberg. Diese Wut, diese im Faustkampf erworbenen Seiten...«

...so rühmte Franz Kafka die satirische Schlagkraft des schwedischen Klassikers. Mit beißendem Humor zeichnet dieser im »Roten Zimmer« ein Panoptikum amüsanter Karikaturen und entlarvt Besitzgier, Geltungssucht und Opportunismus einer durch und durch verlogenen Gesellschaft...

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Klassiker

 

Oh Graus!

18. Mai 2011 | Geschrieben von T-Team

Ein Graf mit einem speziellen Biss.
Ein Monster, das nach Liebe sucht.
Ein Arzt mit einem unheimlichen zweiten Ich.

Heute haben wir drei Klassiker der Horror-Literatur für euch – mit echter Gänsehaut-Garantie!

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... und die Musik von Max Brod.

3. Juni 2008 | Geschrieben von Patrick Hutsch

Am 03. Juli jährt sich Franz Kafkas Geburtstag zum 125. Mal. Heute vor 84 Jahren, am 03. Juni 1924 starb er in Kierling (bei Klosterneuburg / Niederösterreich).

Calvin & Hobbes fürchten sich vor kafka dreams "if you don't get a good night kiss", für die Reporterin des Rolling Stone ist Sex mit Alvy Singer "ein wirklich kafkaeskes Erlebnis. Ich mein' das als Kompliment." und Adorno wusste: "Die Beliebtheit Kafkas, das Behagen am Unbehaglichen, das ihn zum Auskunftsbüro der je nachdem ewigen oder heutigen Situation des Menschen erniedrigt und mit quickem Bescheidwissen eben den Skandal wegräumt, auf den das Werk angelegt ist, weckt Widerwillen dagegen, mitzutun und den kurrenten Meinungen eine sei's auch abweichende anzureihen." Benjamin, Camus, Canetti und Deleuze/Guattari haben über ihn geschrieben, ebenso Martin Walser (seine Dissertation) und Klaus Wagenbach, die dienstälteste Kafkawitwe. Im germanistischen Pro-Seminar wird Kafka immer wieder gerne aus der Beziehung zu seinem Vater heraus erklärt, und mit "Die Verwandlung" als Schullektüre, wurde er vielen auf Jahre vergällt.

Bei seinem frühen Tod war Kafka nur wenigen bekannt. Erst durch die von Max Brod aus dem Nachlass herausgegebenen Werke - etwa "Der Process" und "Das Schloss" - wurde er berühmt.

Kafka hat "höllisch gerne" vorgelesen. Andere tun das auch. Eine Auswahl der zu Lebzeiten erschienen und der nachgelassenen Kurzprosa Kafkas, gelesen unter anderem von Monica Bleibtreu, Christiane Paul, Mathieu Carrière und Hanns Zischler (sein "Kafka geht ins Kino"; sehr empfehlenswert) ist nun zusammen mit Musik von Max Brod als Hörbuch erschienen: "Kafka Collection".

Mechthild Großmann, Dirk Bach und Mario Adorf haben ebenfalls gelesen (Großmann vollständig "Die Verwandlung", Bach unter anderem "Ein Hungerkünstler", Adorf "In der Strafkolonie"). 5 CD, 350 Minuten: "Kafka: Erhören!"
 
 

Sprachliche Hupkonzerte!

26. März 2008 | Geschrieben von Ines Wallraff

Thomas Krüger ist in die Kölner Katakomben des WDR gekrochen und hat einen Schatz gehoben:

Charles Dickens „David Copperfield“, eine 7einhalbstündige Hörspielfassung des WDR von 1957, in der vor allem die Kapitel zu Davids Jugendjahren im Vordergrund stehen. Uns gibt er seine ganz persönliche Schatzkarte zur Hand - Thomas Krüger über den großen Hörspiel-Klassiker:


Nein, es knistert nicht. Auch wenn die akustische Täuschungsbereitschaft des Hörers so etwas erwartet bei einer Aufnahme aus dem Jahr 1957. Es klingt … anders. Vieles wird ja besser, wenn es lange liegt. Bei Rotwein soll es so sein. Und bei Hörspielen?

Ja, auch hier. Bei diesem zumindest. Auf seltsame Art. Der Sprecher beginnt mit ein paar Sätzen zu Charles Dickens. Unverkennbar die 50er Jahre. Ein wenig steif, ungefähr so wie Reitstiefelleder. Auch das Englisch – hervorragend falsch betont. Dickens schrieb für das „Landen Mäggezzein“ heißt es. Der DAAD-geprägte Hörer schmunzelt. Dann beginnt das Hörspiel. Zunächst spricht der Erzähler und stellt klar: Jetzt nur keine Aufregung. Prima! Der Sessel ist weich. Wie war das mit dem Rotwein?


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