Ein Gespräch mit Franz Hohler über seinen Roman „Es klopft“, sein nächstes Buch, das Schreiben an sich, den ‚Salzburger Ehrenstier’ und seinen 65. Geburtstag – geführt von Petra Metzger.
Er ist nicht nur ein fleißiger Schreiber, sondern auch ein ebensolcher Vorleser. Um Franz Hohler zu Hause zu erwischen, braucht es mehr als einen Versuch. Wer sich einen Eindruck über die Fülle seiner Leseauftritte verschaffen will, wird auf www.franzhohler.ch bestens bedient. Gerade ist er mit seinem Roman „Es klopft“ unterwegs und gibt allerorts gut besuchte Kostproben aus dem Leben des gutsituierten HNO-Arztes Manuel Ritter, der einen kurzen aber tatsächlich nachhaltigen Kontakt zu einer ihm unbekannten Frau schon beinahe vergessen hat. Als ihm sein Sohn seine neue Freundin vorstellt, erwacht in dem Familienvater die Erinnerung an jenes weit zurückliegende Ereignis. Damit ist nicht allein seine Ruhe dahin. Ritter bemerkt zudem höchst unangenehme Klopfzeichen aus seinem Inneren; fortan wird der Ohrenarzt von einem Tinnitus gepeinigt. Der feine hintersinnige Humor mit dem Franz Hohler über ein bürgerliches Dasein erzählt, das durch ein ebenso unbedachtes wie unverarbeitetes Ereignis aus der eigenen Vergangenheit aus den Fugen gerät, gewinnt zusätzlich durch seine verschmitzte Vortragsweise. Das lässt sich natürlich nicht nur live sondern auch auf dem Hörbuch nacherleben. Die ungekürzte Lesung des Autors ist auf vier CDs gebannt. Hier eine Hörprobe:
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