Es hat ein bisschen was von einer großen Familienfeier: Das Foyer des Filmforums im Kölner Museum Ludwig ist gut gefüllt, die Stehtische umlagert von Menschen, die sich bei Wasser, Kölsch und belegten Brötchen über vier in gelb, orange, blau und lila eingebundene Bücher austauschen – und mittendrin im Getümmel, in roten Lackschuhen und mit wehender purpurner Jacke, die Hauptprotagonistin des Abends: Elke Heidenreich.
Fast jeden der hereinströmenden Gäste kennt die Literaturkritikerin persönlich, es wird geduzt, gelacht, gefreut und sich umarmt. „Wie schön, dass ihr gekommen seid – so viel Aufwand, nur für Bücher“, scherzt Deutschlands bekannteste Literaturexpertin zur Begrüßung eines befreundeten Paares und man sieht ihr an, dass für die Vielleserin kein Aufwand zu groß ist, wenn es um Geschriebenes geht.Â
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