Kann man Literatur lernen?
Mit dieser Frage muss sich der 1982 im Sauerland geborene Martin Becker immer wieder herumschlagen. Schließlich hat er am Leipziger Literaturinstitut studiert und wurde im Jahre 2005 in die Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums in Berlin in der Klasse von Terezia Mora aufgenommen.
Im Herbst 2007 wird er seinen ersten Erzählband „Ein Schönes Leben“ veröffentlichen, der virtuos mit den Alltäglichkeiten und Abgründen in der bundesdeutschen Provinz spielt. Fein gearbeitete Geschichten, fernab von der flüchtigen Ruhelosigkeit der Popkultur. "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so etwas Originelles, Überraschendes, Freches, Turbulentes, Kluges, Drastisches und dabei Warmherziges gelesen habe. Martin Becker geht aufs Ganze - so und nicht anders stelle ich mir gute Literatur vor", findet seine Dozentin Terezia Mora. Am Rande der Leipziger Buchmesse spricht Martin Becker über seine derzeitige Mehrfach-Existenz als Radiomacher, Hörbuch-Spezialist und (Mit-)Sprecher des Luchterhand-Leseprojektes „Isabellas Liebe zum Flügelhorn“.

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