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Rolling Stone Talking Books live!

16. April 2007 | Geschrieben von Ulrich Großmaas

Proppevoll war am 22.03. das Kulturbundhaus als Wladimir Kaminer, Michael Hansonis und Frank Schulz ihre Beiträge zur Rolling Stone Edition Talking Books vorstellten und es ihnen gelang, den charmant in die Jahre gekommenen Club wirklich zu rocken. Nach Hansonis musikalischer Einleitung des Abends mit Thomas Dylan und Johnny Cash ließ Wladimir Kaminer am Ende seiner Lesung das Publikum zur Russendisko tanzen – wie man hörte bis zum Morgengrauen.

Seit mehr als 50 Jahren beeinflusst das, was mittlerweile landläufig als "Popkultur" beschrieben wird, das gesellschaftliche und kulturelle Geschehen. Ihr Sound ist dabei gleich geblieben: Ausbruch, Aufbruch, Überleben in einem geänderten Koordinatensystem.
Mit der „Mutter“ aller Musikmagazine, dem Rolling Stone, ist eine Edition entstanden, die mit Kultklassikern und Neuentdeckungen dieses immer junge Themenfeld facettenreich abbildet und außerdem schon durch ihr Layout – individuell gestaltet von Popart Ikone Jim Avignon – aus dem üblichen Rahmen herausfällt. Klar, daß der Start dieser Reihe mit dem stilbildenden Rolling Stone-Autor Hunter S. Thompson und seinem „gonzo“-Werk Fear and Loathing in Las Vegas beginnt – 1998 kongenial verfilmt von Terry Gilliam mit Johnny Depp und Benicio del Toro.


Interview mit Michael Hansonis

 
 

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