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Schriftsteller sehen Malerei: Norbert Hummelt über Adolf Menzel

4. April 2007 | Geschrieben von Martin Mittelmeier

Adolf Menzel: Gewitter am Tempelhofer Berg. Öl auf Papier, auf Pappe aufgezogen, 31 x 47 cm. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln.
Fotoquelle: Rheinisches Bildarchiv Köln


Der Dichter Bergotte erleidet in Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ einen tödlichen Kollaps, als er sich ein Gemälde von Vermeer genauer ansieht. Stendhals rauschartiger Zustand angesichts der überwältigenden florentinischen

© Nadja Küchenmeister

Kunst ist als „Stendhal-Syndrom“ sprichwörtlich geworden. Wenn Schriftsteller Gemälde betrachten, darf man auf den Ausgang also gespannt sein. Das Literaturhaus Köln hat 19 AutorInnen ins Wallraf-Richartz Museum geschickt und sie gebeten, ihre Begegnung mit einem Meisterwerk der Malerei zu dokumentieren. Der Lyriker Norbert Hummelt hat sich Adolf Menzels "Gewitter am Tempelhofer Berg" herausgesucht. Das daraus entstandende Gedicht liest er hier selbst. Es ist ein Auszug aus seinem neuen Gedichtband "Totentanz". Die 18 anderen Begegnungen von Autoren und Malerei gibt es hier.


Tempelhofer Berg
 
 

Kommentare

  1. künstlerfreund 05.06.2007 10:49 - (Antwort)

    Mehr über Adolf Menzel erfährt man auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Menzel

  2. Ölbild (Homepage) 14.06.2009 23:05 - (Antwort)

    irgendwie funktioniert der hörbeitrag nicht mehr

  3. Wandbild Sammler (Homepage) 09.05.2012 00:59 - (Antwort)

    Der Hörbeitrag funktioniert doch ganz wunderbar :-)
    LG

 

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