Buchmesse Spezial
Das Transatlantik-Team in Frankfurt - Reisebericht
7:35 Uhr, München Hauptbahnhof. Nachdem auch wirklich alle pünktlich fünf Minuten zu spät am vereinbarten Treffpunkt ankamen, ging es los zur Frankfurter Buchmesse.
Nach 4 Stunden Fahrt (Verspätung - sänk ju for trävelling wis Deutsche Bahn), Rucksack-Rettungsaktionen und beeindruckender Zaubereivorführungen kamen dreizehn junge Buchmenschen am Frankfurter Hauptbahnhof an und marschierten Richtung Messe.
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Mit Transatlantik-Flyern ausgerüstet (man kann sie ja nicht einfach zurücklassen) und Namensschildern („Bin ich jetzt wichtig?“) verstreuten wir uns in die verschiedenen Hallen.
  Für die meisten, die noch nie auf der Buchmesse waren, war es ein „Wow!“-Erlebnis  und die Anderen liefen einfach überall mal rum.
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Wer glaubt, man kann sich mal eben irgendwo treffen, denn das kann ja nicht so schwer sein, hat sich getäuscht. Nachdem man über gefühlte fünf Fußballfelder zum Treffpunkt gelaufen ist, läuft man trotzdem noch irgendwie aneinander vorbei. Umso größer war das Staunen, als man sich dann zufällig über den Weg gelaufen ist. Und noch größeres Staunen, nein Entsetzen, als man zu hören bekommt „Ich habe Edmund Stoiber gerade einen Flyer von uns gegeben. An den Bodyguards bin ich einfach mal vorbeigelaufen.“ Ja, jetzt ist kurz Zeit, den Kiefer runterklappen zu lassen. Kiefer wieder hoch, er hat ihn sich sogar interessiert (!) angeguckt.
An dieser Stelle ein herzliches Willkommen auf unserem Blog, Herr Stoiber!
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Wer in der Stadt mit dem größten Flughafen Deutschlands das Flughafen-Feeling vermisst hat, war in Halle 8 bei den internationalen Verlagen genau richtig. Hier gab es Sicherheitskontrollen und jeder durfte mal seine mit Proviant vollgestopfte Tasche auspacken. Die gerade geschlossenen Taschen gehen ja bekanntlich wieder super zu, sobald sie einmal geöffnet wurden.
Nach Prüfung der Fremdsprachenkenntnisse („Was steht da?!“) begab man sich auf den Weg in andere Hallen, um sich ein paar Interviews mit Autoren anzuschauen. Oder eher anzuhören.
Wenn man nicht früh genug da war sah man nur noch die Rückseiten seiner Vorderleute.
Kleines Beispiel: Man ist ja neugierig. Also verlegt man den Treffpunkt zum Zurückgehen zum Hauptbahnhof einfach dorthin, wo es am vollsten ist. Na, wo haben wir uns wohl getroffen? Richtig, am Goldmann-Stand! Man will ja auch mal sehen, wer „Shades of Grey“ geschrieben hat. Von der Autorin allerdings gab es nicht viel zu sehen, weil die Leute schon Stunden vorher zum Signieren ihrer Bücher anstanden und wir uns somit in der letzten Reihe auf die Zehenspitzen stellten. Bis auf zwei von uns, das muss man anmerken. Die beiden waren zwei der Ersten am Stand. In der Nähe gab es schließlich Popcorn umsonst…
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 Danach machte sich unser Trupp auf den Rückweg Richtung Hauptbahnhof. Dort gab es dann erst einmal einen Transatlantik-Ansturm auf eine gewisse Fastfood-Kette. Bücher anschauen macht hungrig! Im Zug gab es somit ein gemeinsames Abendessen.
Und wie man es so kennt: kaum ist man losgefahren, hat man Verspätung. Aber davon lassen wir uns nicht ärgern! Also wird aufgegessen und anschließend werden Spiele gespielt (ja, wirklich!). Zwischendurch war es doch auch mal interessant zu wissen, wo wir uns grade aufhalten („In welchem Bundesland sind wir hier eigentlich?“) und schon kommt man auf die nette Ich-nenne-dir-eine-Stadt-und-dann-du-eine,-die-mit-dem-letzten-Buchstaben-meiner-Stadt-anfängt-Spielidee, die wirklich fesselnd sein kann. Aber das nur am Rande…
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Nach wieder einmal etwas über 4 Stunden Fahrt kamen wir mehr oder weniger (mehr weniger) fit in München an. Was lernen wir daraus? Nächstes Jahr machen wir es einfach genauso. Dann gibt’s mehr zu berichten.

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