Buchporträt
Judith Kuckart - »Der Bibliothekar«
Zum heutigen Tag der Bibliotheken haben wir natürlich wieder einen passenden Buchtipp für euch.
„Wer immer noch klagt über das Fehlen deutscher Großstadtliteratur und das Unvermögen deutscher Dichter, erotische Literatur zustande zu bekommen – Judith Kuckart wird ihn trösten.“ Elmar Krekeler, Die Welt
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Hans-Ullrich Kolbe ist Bibliothekar jenseits der Fünfzig. Jahrzehntelang hat er sich in seiner Bücherwelt vergraben, er riecht schon „aus dem Mund nach Büchern“. Nun will er sein Leben ändern, zieht durch Nachtclubs und stößt auf die Stripteasetänzerin Jelena, die so alt ist wie seine Tochter. Die beiden verfallen einander bis zur Obsession und versuchen das Kunststück einer unmöglichen Liebe.
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„Einer der besten Romane, die in den letzten Jahren im deutschsprachigen Sprachraum erschienen sind.“ Neue Zürcher Zeitung
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Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm/Westfalen, absolvierte eine Tanzausbildung an der Folkwang-Schule in Essen und studierte Literatur- und Theaterwissenschaften in Köln und Berlin. 1986 gründete sie das Tanztheater Skoronel in Berlin. mit dem sie bis 1998 an verschiedenen deutschen und internationalen Bühnen Stücke aufführte, an denen sie als Autorin, Tänzerin, Choreografin und Regisseurin mitwirkte. Seit 1990 erschienen zahlreiche Romane, zuletzt „Kaiserstraße“ (2006). Judith Kuckart lebt heute in Dresden und Zürich.
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