Buchtipp der Woche [Einfach tierisch]
Bel Mooney – Leben mit Bonnie
„Was zählt, ist nicht unbedingt die Größe des Hundes im Kampf – es ist die Größe des Kampfes im Hund“Â
-Dwight D. Eisenhower-
Bel Mooney ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Journalistinnen und Moderatorinnen Englands. Jeder kennt ihre Kolumnen in der Times und der Daily Mail und ihre Radio- und Fernsehsendungen. Lange Jahre war Bel eine glückliche Frau, die beruflichen Erfolg und privates Glück vereinte. Doch dann geht ihre Bilderbuch-Ehe nach 35 Jahren in die Brüche: Ihr Ehemann Jonathan Dimbleby verlässt sie für die junge Opernsängerin Susan Chilcott – und Bels Leben wird auf den Kopf gestellt. Es beginnt die bisher schlimmste Zeit ihres Lebens, zumal sich die Medien wie die Geier auf den Scheidungskrieg stürzen und die Geschichte genüsslich in der Öffentlichkeit breittreten. Bel ist verzweifelt, weiß nicht mehr weiter, hat jeglichen Halt im Leben verloren und gerät in die tiefste Krise ihres Lebens.
Doch sie hat einen treuen Begleiter: Bonnie, ihr Malteser-Hund. Vor ein paar Jahren hatte Bel ihn aus dem Tierheim geholt und somit vor einem schrecklichen Leben bewahrt. Nun ist es Bonnie, der sein Frauchen rettet. Nur dank der bedingungslosen Liebe und Treue ihres Hundes findet Bel langsam aber sicher in ein normales Leben zurück – Bonnies zauberhaftes Wesen und seine unerschütterliche Liebe gaben ihr neuen Lebensmut als sie in der schlimmsten Krise ihres Lebens war. Und schließlich konnte sie dank ihres Hundes sogar ihr Herz ein zweites Mal öffnen…
In „Mein Leben mit Bonnie“ erzählt Bel Mooney aber nicht nur die zu Herzen gehende Geschichte ihrer eigenen Rettung durch Bonnie, sondern fragt allgemein nach der Bedeutung von Tieren in unserem Leben. Außerdem erfreut sie die Leser mit allerlei Anekdoten aus der Weltgeschichte: Warum hat sich Verdi nie vom Tod seines Malteser-Hundes erholt? Und wurde Marie Antoinette auf dem Weg zur Guillotine tatsächlich von ihrem geliebten Papillon begleitet - und Maria Stuart auf dem Weg zum Schafott von ihrem Terrier?
Und sie versucht, die Seele sowohl der Tiere als auch der Menschen zu verstehen: Können Hunde unter Depressionen leiden? Passen sich Hunde den Stimmungen ihrer Besitzer an oder umgekehrt? Und sind Hundeliebhaber allgemein Tierliebhaber?
„Mein Leben mit Bonnie“ ist ein anrührender Erfahrungsbericht und eine Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen.
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