Autorenportrait
Zum Geburtstag von Christian Morgenstern!
»Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.«
Wie der eine oder andere von Euch vielleicht zum ersten Mal unsere Homepage wirklich sieht, so hat Christian Morgenstern am 06. Mai 1871, das Licht unserer Welt zum ersten Mal gesehen. Ob er es wirklich gesehen hat mag man nach seinem Zitat anzweifeln, dennoch wurde Christian Morgenstern an diesem Tag in München geboren.
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Sein voller Name war Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, aber ich denke da wundert es keinen, dass er sich nur für den ersten entschieden hat, wer soll sich denn alle seine Namen merken. Sein Vater, Carl Ernst Morgenstern, war wie sein Großvater, dem er seinen Namen zu verdanken hat, Landschaftsmaler. Seine Mutter war Charlotte Morgenstern, die mit ursprünglichem Namen Schertel hieß.
   Nachdem seine Mutter an Tuberkulose starb, wurde er zuerst zur Erziehung seinem Onkel in Hamburg anvertraut, was ihm jedoch nicht gut tat, woraufhin er zurück nach München in ein Internat kam. Dort wurde ihm das Leben jedoch sehr schwer gemacht.
   Im Herbst 1889 besuchte der mittlerweile Erwachsene Christian eine Militär-Vorschule, da sein Vater sich eine Offizierslaufbahn für seinen Sohn wünschte. Doch wie so oft in der Geschichte, wollte der Sohn dies natürlich nicht, verließ die Schule nach kurzer Zeit wieder um auf ein Gymnasium zu gehen und danach ein Studium aufzunehmen.
Mit Freunden gründete er die „Deutscher Geist“, eine Zeitschrift, die unter dem Motto, „Der kommt oft am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht“, stand, einem Oliver Cromwell zugesagten Zitat.
Im Frühjahr 1895 erscheint Morgensterns erstes Buch „In Phanta´s Schloß“ und unterzeichnete 1897 einen Vertrag mit dem S. Fischer Verlag, über die Übersetzung der Texte Henrik Ibsens. Er konnte zwar kein bisschen Norwegisch, aber bereiste zum Erlernen der Sprache Norwegen.
   Nach vielen weiteren Reisen und unter anderem, Anstellung als literarischer Lektor beim Verlag Bruno Cassirer erkrankte Christian Morgenstern an einer Bronchitis, bei der er nur knapp mit dem Leben davon kam.
Glück für ihn, denn so konnte er am 07. März 1910 seine Verlobte Margareta Gosebruch von Liechtenstern heiraten.
Er überwand seine Krankheit jedoch nie vollständig und starb letzten Endes am 31. März 1914 in Meran.
Wie bei so vielen Künstlern und Dichtern, wurden viele der Werke Morgensterns erst nach seinem Tod bekannt und herausgegeben von seiner Witwe.
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Nun noch ein Beispiel eines Gedichts Christian Morgensterns, welches Ihr euch zu Herzen nehmen könnt wenn Ihr euch einfach auch mal wieder müde gesehen habt.
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An die Wolken
Und immer wieder, Â
wenn ich mich müde gesehn,
an der Menschen Gesichtern,Â
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,Â
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch, Â
ihr ewigen Gedanken des Himmels.
Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,Â
und ich dachte mit euchÂ
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch Â
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,Â
wenn ich ohn´ Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen.Â
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Quelle:
http://www.gedichte.levrai.de/gedichte_von/morgenstern_christian_morgenstern_gedichte.htm

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Miracle (Homepage) 01.06.2012 16:33 - (Antwort)
Book you most anticipated in 2011? The Night Circus by Erin Morgenstern I suppsoe… (I would say 1Q84 since I’d been checking for the US release date for that book for