Lesung
Susanne Betz »Der elektrische Kuss«
Heute liest Susanne Betz ihren Roman »Der elektrische Kuss« in der Stadtbibliothek Moosach in München.
"Es mischen sich gekonnt genaue Recherche und flüssiger Stil." schreibt Die Welt über diese große, elektrisierende Liebesgeschichte zu recht.
Susanne Betz erzählt die Geschichte von Charlotte, die von den neuen naturwissenschaftlichen Entdeckungen, besonders von der Elektrizität, fasziniert ist und von Samuel, der der radikal protestantischen Richtung der Wiedertäufer angehört und sowohl von Katholiken als auch von Lutheranern als Ketzer geächtet wird.
Als Samuels Frau im Kindbett stirbt und sein neugeborener Sohn zu sterben droht, ist es Charlotte, die dank ihres Erfindungsreichtums das Kind rettet. So kommt es trotz tiefem gegenseitigem Misstrauen zu häufigeren Begegnungen zwischen Charlotte und Samuel.
Und somit beginnt eine Geistesgeschichte des 18. Jahrhundert. Neben dem interessanten Leben einer außergewöhnlichen Forscherin wird die Gründungsgeschichte Amerikas aus einem neuen Blickwinkel geschildert. ![]()
Susanne Betz wurde 1959 in Gunzenhausen geboren. Sie studierte Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften in Deutschland, den USA und Kolumbien. Danach arbeitete sie als Historikerin bei verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften. Seit 1993 ist sie Hörfunkredakteurin beim Bayerischen Rundfunk. Sie lebt in der Nähe von München.
»Der elektrische Kuss« ist nach »Falkenjagd« ihr zweiter Roman.
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