Literaturverfilmung
Fünf Freunde – Der Film
Am heutigen Tag, dem 26. Januar 2012, startet mit „Fünf Freunde – Der Film“ der erste deutsche Kinofilm der weltweit bekannten Kinderbuchreihe von Enid Blyton.
Auch über 40 Jahre nach dem Tod der Autorin ist das Phänomen der „Fünf Freunde“ nahezu jedem ein Begriff und stellt oftmals einen prägenden Bestandteil der eigenen Kindheit dar, mit welchem nostalgische Erinnerungen verbunden sind, in die sich gerne geflüchtet wird.
Mit der „Fünf Freunde“-Reihe („The Famous Five") sollte die 1897 geborene Britin Blyton ihren größten Erfolg feiern. Die Abenteuergeschichten rund um George, Julian, Dick, Anne und Timmy entwickelten sich zu einem Erfolg, der über das Medium Buch bald hinauswuchs. Nach 22 von Blyton selbst verfassten Bänden spiegeln auch Filme, TV-Serien, Hörspiele und Computerspiele den Erfolg der charmant-naiven „Fünf Freunde“ wieder. Auch heute noch wird die Romanreihe weiter fortgesetzt, denn „Enid Blyton“ ist längst zu einer bekannten Marke geworden.
Constantin Film hat jetzt einen Kinofilm in aufwendiger Produktion und mit prominenter Besetzung zu den „Fünf Freunden“ realisiert. Die namhafte Darstellerriege des fast ausschließlich im nordischen Schleswig gedrehten Films wartet unter anderem mit renommierten Schauspielern wie Anja Kling, Anatole Taubmann und Armin Rohde auf. Unter den Produzenten finden sich die Verantwortlichen der deutschen Kinofilmreihe „Die Wilden Kerle“.
Der von der FSK ab sechs Jahren freigegebene Kinderfilm ist keine konkrete Adaption eines Romans von Enid Blyton, sondern erzählt viel mehr eine Originalgeschichte, die an die Romanabenteuer angelehnt ist.
Im Film verbringen George (Valeria Eisenbart), Anne (Neele Marie Nickel), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen) und der Hund Timmy gemeinsam ihre Ferien und geraten sogleich in aufregende Turbulenzen. Die fünf finden heraus, dass Georges Vater Quentin (Michael Fitz) entführt werden soll, der Erfinder ist und auf einer Felseninsel nach einer Energiegewinnungsmethode forscht. Offensichtlich möchte sich jemand die wertvollen Forschungsergebnisse um jeden Preis aneignen.
Allerdings wird den Freunden weder von den Polizisten (Armin Rohde und Johann von Bülow), noch von Georges Mutter (Anja Kling) Glauben geschenkt. Die Kinder entschließen sich, selbst nach Quentin und seinen Entführern zu suchen, nachdem mit ihm zuvor abgesprochene Lichtsignale von der Insel ausbleiben. Auf der Suche treffen sie zwei verdächtige Tierfilmer und geraten an einen Touristen (Anatole Taubmann), der vorgibt, als Agent der Regierung zu operieren. Nachdem die Fünf Freunde einen unter dem Meer verlaufenden Geheimgang entdecken, überschlagen sich die Ereignisse und eine atemberaubende Verschwörung zeichnet sich ab.
Bereits im Jahre 1957 entstand durch eine englische Mini-Serie die erste Verfilmung des „Fünf Freunde“-Kosmos und der erste Film („Fünf Freunde und die Spione“) wurde 1969 in einer kanadisch-dänischen Koproduktion realisiert, die auch eine Fortsetzung („Fünf Freunde in der Tinte“) nach sich zog. Zu besonderer Beliebtheit gelangten vor allem auch die britische Serie von 1978 („Fünf Freunde“) und die britisch-kanadisch-deutsch koproduzierte Serie von 1996 („Fünf Freunde“). Insgesamt wurden bis heute zwei Miniserien, zwei Fernsehserien, drei Filme, eine Zeichentrickserie und ein Musical rund um die „Fünf Freunde“ produziert.
Dank der liebenswerten und charmanten Romane rund um die Abenteuer der „Fünf Freunde“, stellen die turbulenten Geschichten von Enid Blyton nach wie vor für viele Menschen eine wichtige Kindheitserinnerung dar.

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