Special
Wohnquartett mit Querflöte
»Hier wächst zusammen, was ersichtlich nicht zusammengehört: Wolfgang Rübs sehr amüsanter Roman über ein West- und ein Ost-Paar ist das einzige DDR-Buch, das uns noch gefehlt hat. Eine dringende Empfehlung.« Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung Online
Lenz und Renate, zwei arbeitslose ostdeutsche Chemiker, haben eine Jugendstilvilla geerbt, die beiden würden aber viel lieber verreisen. Deswegen verkaufen sie das Haus einem westdeutschen Ehepaar und ziehen trotz ihres neu erlangten Reichtums in ihren alten Plattenbau zurück. Statt zu verreisen, vergnügen sie sich im Garten ihres ehemaligen Hauses, denn dieses können sie jetzt ohne mühsame Arbeitspflichten genießen. Als sie von den Besitzern dabei ertappt werden, bitten diese sie sogar gegen Entlohnung, auf die Villa aufzupassen! Dabei freunden sich Lenz und Renate mit dem kauzigen Bewohner der Nachbarvilla an, einem Querflötisten, der nichts mehr hasst als Musik. Trotz aller Weltläufigkeit gelingt dem Westehepaar jedoch nicht alles: Der Kinderwunsch bleibt unerfüllt, doch selbst in dieser Lage erweisen sich Lenz und Renate als helfende Hand.
Wolfgang Rüb wurde im Jahre 1952 geboren und wuchs bei Freyburg an der Unstrut auf. Er studierte am Institut für Lehrerbildung in Weißenfels und arbeitete bis 1985 als Musik- und Deutschlehrer. Seither unterrichtet er an der staatlichen Musikschule in Weißenfels Klavier. Wolfgang Rüb hat bereits Erzählungen veröffentlicht und 2001 bei Reclam Leipzig den Roman „Konzert für Stubenfliege und Orchester“. Der Autor wohnt mit seiner Frau in einem alten Pfarrhaus in Freyburg und schreibt an seinem dritten Roman.
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