Buchmesse Spezial
Island: Kleine Insel, große Geschichten
Wir waren live dabei …
Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse haben wir etliche großartige Erfahrungen machen und Eindrücke sammeln dürfen, ein besonderes Highlight aber war der Auftritt des Gastlandes 2011: Island.
Unter dem Motto »Kleine Insel, große Geschichten« sollten die Messebesucher schon bald im großen Island-Pavillon sowie in Halle 5.0 im Island-Segment der internationalen Verlage mehr über die Insel im Nordwesten Europas erfahren, vor allem aber ihre ausgezeichnete Literatur und die Köpfe, die hinter dieser stecken, kennenlernen.
Uns selbst präsentierte sich einer dieser großen Köpfe der Isländischen Literatur am vergangenen Freitag am Nachmittag im Island Pavillon. Vor vollständig besetzten Sitzreihen (wir selbst beobachteten das Geschehnis wie viele weitere, die es nicht rechtzeitig geschafft hatten, stehend) präsentierte der von Halldór Guðmundsson mit großen Vorschusslorbeeren angepriesene Arnaldur Indriðason seine Kriminalromane rund um seine geniale Kommissaren-Figur Erlendur. Der äußerst sympathische Schriftsteller, geboren 1961 in Reykjavík, war damit – das kann man ohne zu übertreiben sagen – einer der Vorreiter der isländischen Kriminalliteratur.
Eher enttäuscht waren wir vom restlichen Auftritt des Gastlandes auf der Buchmesse – oder anders ausgedrückt: Wir hätten Island durchaus gerne mehr Raum zuerkannt, als den Abschnitt in Halle 5.0 neben allen anderen Ländern, wo es doch recht schnell in der Masse unterging. Dennoch waren wir fasziniert von der Vielfalt, die sich uns – auch schon auf diesen wenigen Quadratmetern – bot.
Anbei befinden sich noch einige Impressionen des Island-Standes auf der Frankfurter Buchmesse 2011:

