Die Hotlist 2011
Vielseitig, transparent, seriös und demokratisch – oder einfach heiß!
Vielseitig, transparent, seriös und demokratisch – dies sind die Eigenschaften, die die Hotlist ausmachen. Eine Liste mit Buchtiteln, die zeigt, was die unabhängigen Verlage im deutschsprachigen Raum für unsere Buchkultur tun.
Es wird also heiß!
Die Hotlist 2011 mit den zehn besten Büchern des Jahres:
• Naomi Schenck / Ulrich Rüdenauer (Hrsg.), »Archiv verworfener Möglichkeiten« (Belleville)
• Joseph Mitchell, »McSorley's Wonderful Saloon« (Diaphanes)
• Monique Schwitter, »Goldfischgedächtnis« (Droschl)
• Nino Haratischwili, »Mein sanfter Zwilling« (Frankfurter Verlagsanstalt)
• John Ashbery, »Ein weltgewandtes Land« (luxbooks)
• Lee Rourke, »Der Kanal« (mairisch Verlag)
• Akos Doma, »Die allgemeine Tauglichkeit« (Rotbuch Verlag)
• Steven Uhly, »Adams Fuge« (Secession Verlag)
• Peter Kurzeck, »Vorabend« (Stroemfeld Verlag)
• Erich Mühsam (Hrsg.: Chris Hirte und Conrad Piens),
  »Tagebücher Band 1 / 1910–1911« (Verbrecher Verlag)
Seit 2009 sind jährlich alle deutschsprachigen und unabhängigen Verlage dazu aufgefordert, sich mit jeweils einem Buch zu bewerben, das sie für eines der Besten aus ihrem aktuellen Programm halten – egal ob Roman, Lyrik oder erzählendes Sachbuch.
Das Kuratorium trifft eine Vorauswahl von 30 Hotlist-Kandidaten aus allen zur Hotlist eingereichten Titeln.
Sieben der zehn Hotlisttitel wählt eine prominent besetzte internationale Jury, die restlichen drei Hotlisttitel werden durch eine Publikumsabstimmung im Internet bestimmt.Â
Fast zwanzigtausend Menschen beteiligten sich insgesamt 2009 und 2010 an den Internet-Abstimmungen. 2010 waren es schon 110 Verlage, die sich um den Platz auf der Liste und den Preis für das heißeste Buch des Jahres bewarben, 2011 waren es 141.
Die Jury vergibt ebenfalls den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis der Hotlist.
Samstagabend wird der diesjährige Hauptpreisträger im Rahmen der Party der Jungen Verlage in Frankfurt bekanntgegeben.
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