»Noch so ein Literaturpreis, der mir nichts sagt.« - Aber nicht mehr lange!
Gestern wurde zum 30. Mal der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg innerhalb einer Matinee im Bad Homburger Kurtheater verliehen. Der Preisträger 2011 ist der Schriftsteller Arno Geiger.
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»Der Friedrich-Hölderlin-Preis 2011 der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe (Stiftung Cläre Jannsen) wird verliehen an Arno Geiger für sein bisheriges literarisches Werk, zumal für jene Bücher, die seit 2005 entstanden und erschienen sind. In jenem Jahr mit der Fördergabe zum Hölderlin-Preis ausgezeichnet, hat Arno Geiger in der Folge mit den Romanen ›Es geht uns gut‹ und ›Alles über Sally‹, mit dem Erzählband ›Anna nicht vergessen‹ und dem in diesem Frühjahr publizierten Vater-Bericht ›Der alte König in seinem Exil‹ höchst eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er in die erste Erzähler-Reihe unserer Gegenwartsliteratur gehört. Er ist überdies der erste Autor in der Geschichte des Preises, den wir ein zweites Mal ehren dürfen und wollen.« (aus der Begründung der Jury)
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Arno Geiger wurde am 22. Juli 1968 als jüngstes von vier Geschwistern in Bregenz geboren. Später studierte er in Innsbruck und Wien Deutsche Philologie.
Seit 1994 ist Geiger freier Autor. In
»Der alte König in seinem Exil« erzählt er von seinem demenzkranken Vater.
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Der mit 7.500 Euro dotierte Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis ging an die Lyrikerin und VerlegerinÂ
Daniela Seel.
  Der Preis und der Dichter
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Der Friedrich-Hölderlin-Preis wird seit 1983 jährlich von der Stadt Bad Homburg in Erinnerung an den zweimaligen Aufenthalt des Lyrikers Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770–1843) in der damaligen Landgrafenresidenz Homburg vergeben. Hölderlin lebte von 1798 bis 1800 und von 1804 bis 1806 in der Stadt, vollendete den
»Hyperion« und schrieb einige seiner wichtigsten Gedichten.
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert (bis 2007 waren es 12.500 Euro).
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