Preis
Pulitzer – Der Preis zur Mittagspause
»Was immer du schreibst, schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.«
Dies ist wohl das berühmteste Zitat Joseph Pulitzers, dem US-Amerikanischen Journalisten und Zeitungsverleger mit den österreich-ungarischen Wurzeln.
Joseph Pulitzer war der Stifter und Namenspatron des uns allseits bekannten Pulitzer-Preises, der wohl wichtigsten amerikanischen Auszeichnung für Journalisten. Er hat sein Leben lang dafür gekämpft angehende und bereits etablierte Journalisten zu fördern und ihnen die verdiente Anerkennung zu gewährleisten. Am 04. Juni 1917, erst sechs Jahre nach seinem Ableben, wurde sein Bemühen belohnt und der allererste Pulitzer-Preis wurde verliehen.
Heute jährt sich die Verleihung in der Bibliothek der Columbia University (während der Mittagspause) zum 94sten Mal mit Preisträgern aus 21 Kategorien.
Es werden jedoch nicht nur journalistische Artikel, sondern auch Reportagen, Fotos und Bücher sowie Musikstücke preisgekrönt.
Die diesjährigen Gewinner sind unter anderem die »Los Angeles Times« und »Pro Publica« sowie weitaus weniger bekannte Medien wie die »Denver Post« und das »Milwaukee Journal Sentinel«, die mit einem Preisgeld von 10.000 Dollar (derzeit rund 7.100 Euro) belohnt werden.

       Â
