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„Leben“ von Karl Ove Knausgård
Karl Ove Knausgård entscheidet sich zu einem Mammutprojekt, bei dem er sein Leben der ganzen Welt offen legt. Sein erster Roman „Sterben“ einer sechbändigen Serie handelt von der schwierigen Beziehung zu seinem Vater. Noch nie hat ein Autor so ehrlich über sein eigenes Leben berichtet.
„Für das Herz ist das Leben einfach: Es schlägt, solange es kann.“- Knausgård
Als sein Vater stirbt und er mit seinem Bruder den Nachlass ordnet, sind sie schockiert vom Zustand des Hauses. Ihr Vater lebte die letzten Jahre mit seiner verwirrten Mutter zusammen und schottete sich mit ihr von der Außenwelt ab. Es wird mehr und mehr klar, dass er sich konsequent zu Tode gesoffen hat, es liegen überall Flaschen, Spuren von Kot, Urin, Blut, unerträglicher Gestank, verdreckte und verrottende Kleidungsstücke. Sie beginnen das Haus zu reinigen und bereiten die Beerdigung vor. Nach und Nach kommen die Erinnerungen an ihr damaliges Leben und den Vater, der ihr Leben zur Hölle machte, hoch. Sie hassen ihn immer noch so sehr, dass sie sich seines Todes vergewissern wollen und den Bestatter bitten einen Blick auf die Leiche zu werfen. Erst dann sind sie sich sicher. Knausgård erzählt in einer fasziniereden Art von seiner Jugend unter diesem Tyrannen und seinen Gefühlen bei dessen
Tod.
1968 wurde Knausgård geboren und studierte Literatur und Kunstgeschichte in Bergen. Für sein Debüt „Ute av verden“ bekam den Norwegischen Kritikerpreis verliehen. Sein zweiter Roman "Alles hat seine Zeit" ist vielfach preisgekrönt und war für den Nordischen Literaturpreis und den internationalen IMPAC Dublin Literary Award nominiert. "Sterben" wurde in Norwegen zur Sensation und stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Er bekam dafür den norwegischen Literaturpreis „Bragepreis“. Bei Luchterhand wird nach "Sterben" demnächst auch der gleichfalls gefeierte zweite Roman "Lieben" erscheinen.
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=340898
Quelle: www.randomhouse.de

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