Angestaubt
Pascal Mercier – Perlmanns Schweigen
Der Autor Pascal Mercier hat sich in den letzten Jahren durch literarische Erfolge wie „Der Klavierstimmer“ (2000), „Nachtzug nach Lissabon“ (2006) und dem aktuellen Roman „Lea“ einen Namen in der umfangreichen Welt der Bücher gemacht. Ein weiterer Grund für unser T-Team, heute dieses einmalige Buch aus unserem „verstaubten“ Regal zu holen.
Der angesehene Sprachwissenschaftler Philipp Perlmann trifft sich mit einer Gruppe von berühmten Kollegen in einem Hotel an der ligurischen Küste. Die angereisten Wissenschaftler hegen hohe Erwartungen an die bevorstehende Veröffentlichung seines neusten wissenschaftlichen Beitrags. Die Konfrontation mit der Begeisterung der Kollegen überfordert Perlmann, woraufhin er sich in sich selbst zurück zieht, bis er bald in eine ausweglose Situation gerät. Denn was niemand ahnt: Perlmann fühlt seit längerer Zeit völlig ausgebrannt und ist davon überzeugt, dass er zur Wissenschaft im Allgemeinen und zu seinem Fach im Besonderen nichts mehr beizutragen hat. In seiner Not und inneren Zerrissenheit gibt der Sprachwissenschaftler einen von ihm aus dem Russischen übersetzten Text als den seinen aus – und prompt kündigt sich der russische, eigentlich vollkommen unbekannte Verfasser in demselben Hotel an.
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